Hong Kong Rules

Über Weihnachten und Neujahr war ich zum ersten Mal in Hong Kong. Die Stadt beherbergt unglaublich viele Menschen auf relativ wenig Fläche. Trotz dieses Umstands ging es im Gegensatz zu den meisten anderen asiatischen Metropolen unglaublich geordnet und höflich zu, vor allem wenn es ums Anstehen für die vielen Dinge geht, für die man sich dort anstellen muss (öffentliche Verkehrsmittel, Essen, Trinken, Attraktionen etc)
Da stellt man sich als deutscher Tourist zwangsläufig die Frage wie es sein kann, dass es in Asien einen Ort geben kann an dem noch mehr Ordnung (und vor allem Höflichkeit) herrscht als es im eigenen Herkunftsland der Fall ist.
Ich habe bis jetzt keine definitive Antwort gefunden (falls es denn eine gibt) warum das in Hong Kong so ist wie es ist. Aber ich bin mir sicher dass ein Großteil auf die Unmenge von Gesetzen, Vorschriften, Empfehlungen und Mitteilugen zu tun hat die wirklich überall in der Stadt zu finden sind – auf Schildern, Tafeln, Bildschirmen und Aufklebern – und den Menschen vorschreiben was sie alles nicht dürfen und was sie tun sollten. Ich war von ihrer unglaublichen Menge und der Bandbreite ihrer Inhalte so überrascht daß ich alle, die ich gesehen habe, fotografieren musste. Deswegen gibt’s jetzt – bevor all die Fotos von Hochhäusern, Trambahnen, Bergen, Fährschiffen und Inseln kommen – hier erst einmal eine andere Perspektive von Hong Kong.

I visited Hong Kong for the first time over Christmas and New Year’s eve. The city is home to an enormous amount of people living in a relatively small space. Despite these preconditions and in stark contrast to other Asian metropolises everything was functioning extremely orderly and polite, especially when queuing for all the things one has to queue for in Hong Kong (public transport, food, drinks, tourist attractions).
Being a German tourist you can’t help but wonder how it is possible to find a place in Asia with more public order (and politeness) that in your own country.
I still haven’t come to a definite answer (if there is one) why it is the way it is in Hong Kong. But I am pretty sure a large part has to do with the amount of laws, rules,  recommendations and general information that are plastered literally everywhere in public – in form of signs, billboards, screens and stickers – telling people what they are not allowed to do or what they should do. I was so astonished by their sheer amount and wide range of content that I couldn’t help but photograph all the ones I came across. So before I am gonna post any photos of Hong Kong’s skyscrapers, trams, mountains, ferries and islands, here’s an entirely different view of Hong Kong.